Nichts für schwache Nerven …

FV Dresden 06 Laubegast – Racket- und Ballsport Dresden 2:3 (0:2)

Auch dieses Spiel startete mit 0:0. Wir würden auf einen körperlich präsenten und kompletten 2011er Jahrgang von RB treffen. Für uns nun nix ungewohntes mehr. Die Jungs waren heiß und wollten den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen.

Bennet im Kasten, Otto und Paul-Emil in der Abwehr und davor Niclas, Felix sowie Finlay. Der Gegner machte es uns vom Anpfiff weg schwer. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor zu, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Mannschaft verteidigte konsequent und arbeitete gut zurück. Leider ging nach vorn zu wenig. Nach der Hälfte wurde im Block gewechselt. Tim und Paul für die Abwehr, Lukas zentral und im Sturm Elias und Hugo. Die Jungs hatten ihre Positionen noch nicht richtig eingenommen, da schlug es das erste Mal im Kasten ein. Nun schien das Spiel seinen gewohnten Lauf zu nehmen. Wenig später fiel das 0:2. Aber unsere Jungs strafften sich, kämpften aufopferungsvoll und konnten die ersten offensiven Akzente setzen. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause. Kein Grund die Köpfe hängen zu lassen.

Die zweite Halbzeit startete mit einem Ausrufezeichen. Vom Anstoß weg schnappte sich Finlay den Ball, marschierte unaufhaltsam über die rechte Seite Richtung gegnerisches Tor, passte in die Mitte, wo der Torwart den Ball nicht unter Kontrolle bringen und Felix den Ball zum Anschlusstreffer in den Maschen versenken konnte. Der Jubel war groß und das Spielgeschehen verlagerte sich nun zunehmend in die Hälfte der Gäste. Kein Ball wurde verloren gegeben und nun erarbeiteten und erspielten (!) wir uns Chancen. Das Glück war auf unserer Seite und wenig später stand es 2:2. Ein Eigentor, aber egal. Das Spiel wogte hin und her, Chancen auf beiden Seiten. Am Ende gelang RB doch noch der Siegtreffer.

Fazit: die Mannschaft hat sich nie aufgegeben und bis zum Schluss alles versucht. Es war ein enges Spiel und das größte Kompliment lieferte sicher der gegnerische Trainer, der laut und lauter und zunehmend ungehalten wurde. Eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung, auf die wir alle stolz sein können.

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